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Schuhe richtig pflegen: worauf es wirklich ankommt!

Wir alle möchten an unseren Schuhen möglichst lang Freude haben.

Und eines ist sicher: Wie unsere Füße benötigen auch hochwertige Schuhe entsprechende Pflege. Dies stellt uns gerade in herbstlichen, regnerischen Zeiten vor große Herausforderungen. Wir haben ein paar Tipps für euch, wie ihr und eure Lieblingsschuhe gut durch die nasskalte Jahreszeit kommen.

 

Wusstet ihr das? Ein guter Schuh besteht aus über 150 Einzelteilen, die auch in Zeiten von Hightech nach wie vor zum größten Teil in Handarbeit zusammengesetzt werden. Wenn das kein Grund ist, etwas mehr Zeit in die Schuhpflege zu investieren. Denn eine gute Pflege verbessert nicht nur das Erscheinungsbild, sondern erhöht auch die Haltbarkeit und bewahrt den Tragekomfort Ihrer Lieblingsschuhe.

 

Mit diesen Tipps leben eure Lieblinge länger:

Schuhpflege beginnt bereits beim Kauf: Ist der Schuh zu groß oder zu breit, können sich schnell tiefe Gehfalten bilden, an denen später das Oberleder einreißen kann. Sind die Schuhe zu eng, werden sie zunächst aus der Form getreten – ausgelatschte Schuhe sind die Folge – und bald darauf beginnen Nähte aufzureißen. Also am besten die Füße vorm Kauf messen und die richtige Größe ermitteln. Dann im Laden ein paar Schritte mit den Schuhen laufen.

Der Schuhanzieher oder Schuhlöffel gehört zur Grundausstattung. Er sorgt für einen schnelleren Einstieg und schont die Hinterkappe, die dem Schuh Halt und Führung gibt. Nicht weniger hilfreich sind Schuhspanner, die nach dem Ausziehen in die noch warmen Schuhe aufspannen werden und für den wichtigen Formerhalt sorgen. Übrigens: ein Lederschuh muss täglich Fußfeuchte aufnehmen, die teilweise im Leder zurückbleibt. Damit ein gutes Schuhklima erhalten bleibt, sollten Schuhe mindestens einen Tag auslüften, bevor sie erneut getragen werden.

Auf die richtige Pflege kommt es an. Eine gute, pflegende Schuhcreme ist unentbehrlich. Am besten für jede Farbe eine spezielle Creme benutzen. Für jede Pflegemittelfarbe sollte ein separates Tuch, am besten ein fusselfreies Baumwolltuch verwendet werden. Jede Farbe hat selbstverständlich auch ihre eigene Polierbürste. Findet man nicht genau den Farbton der Schuhcreme zum Schuh, sollte zum dunkleren Ton gegriffen werden. Denn neue Lederschuhe verändern in den ersten Monaten durch UV-Licht ihren Farbton. Dadurch wird die anfangs hundertprozentig passende Creme schon in wenigen Wochen zu hell sein. Weniger ist mehr: Hauchdünn auftragen ist vollkommen ausreichend (erkennbar an der matt werdenden Lederoberfläche). Wenn man zu viel aufträgt, erschwert das später das Polieren und verringern die Atmungsaktivität. Das Pflegeergebnis wird dadurch nicht besser.

Nasse Schuhe – gerade in dieser Jahreszeit leider häufig der Fall - werden von den Schnürsenkeln befreit und zum Trocknen mit Zeitungspapier, das ab und zu ausgewechselt wird, ausgestopft. Achtung nicht zu lange, den die Schuhe können durch Zeitungspapier aushärten und Druckerfarbe färbt! Ist der Schuh nur noch leicht feucht, kommt der Schuhspanner zum Einsatz. Das Trocknen auf der Heizung ist absolut tabu! Das Leder wird dadurch hart und spröde und bricht leichter.

Die Tipps gelten auch für andere Schuhmaterialien, es ändert sich nur der entsprechende Pflegeschritt wegen des Materials.

Ganz wichtig: vor dem nächsten Tragen solltet ihr die Schuhe gut imprägnieren! Mit den passenden Imprägniersprays und -Schäumen, die es für viele verschiedenen Materialien wie Leder, Velours, Lack und Hightech-Materialien gibt.